Schutzhunde (Diensthunde)
- Einleitung
- Voraussetzungen
- Aufbau der Schutzdienstarbeit
- Aufbau der Zivilarbeit im Schutzdienst
- Maulkorbarbeit
- Umsetzung der Schutzdienstarbeit in die Praxisarbeit
Einleitung
Diensthunde bleiben Schutzhunde.
Die vorrangige Aufgabe eines Diensthundes war in den vergangenen Jahrhunderten weltweit stets die Schutzfunktion. Das Leben und die Gesundheit des Polizeibeamten wird heute und in Zukunft ein schützenwertes Gut sein. Daran wird sich in Zukunft nichts ändern. Dies macht eine fundierte Grundausbildung aller Diensthunde im Schutzdienst erforderlich.
Der ideale Diensthund lernt in der Grundausbildung:
- Gesundheit und Leben des Polizeibeamten zu schützen
- Tatverdächtige Straftäter zu verfolgen, zu stellen und jede weitere Flucht durch Zubeißen zu verhindern
- Angriffe jeglicher Art auf sich und den Hundeführer zu vereiteln
- Versteckte Straftäter aufzufinden, anzuzeigen und zu stellen
Voraussetzungen
Damit ein Hund diese Grundausbildung möglichst erfolgreich abschließen kann, sind folgende Grundvoraussetzungen notwendig:
- Allgemeine Fitness und Gesundheit
- Normales Sozialverhalten
- Gute Führigkeit
- Umweltsicheres Verhalten
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Überdurchschnittlicher Spiel- und Beutetrieb: Zu Beginn der Schutzhundeausbildung steht die
Beurteilung und Förderung des Beutetriebes
- Ein Mindestmaß an Härte, Mut und Selbstbewusstsein
- Gewisses Maß an Aggressionsverhalten
- Schussgleichgültigkeit
Aufbau der Schutzdienstarbeit
Der Aufbau der Junghunde erfolgt über Beutearbeit:
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Zielsetzung der Diensthundeausbildung ist ein im hohen Maße verlässlicher und kontrollierbarer Diensthund!
Dies lässt sich neben der guten sozialen Verträglichkeit nur erreichen, wenn der Hundeführer in der Lage ist,
die Trieb- und Wesensanlagen seines Hundes richtig zu deuten und entsprechend zu kanalisieren, das heißt, in die
richtigen Bahnen zu lenken.
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Die Triebzielbefriedigung erfolgt durch Halten der Beute und erzeugt Vertrauen zum Schutzdiensthelfer und Hundeführer.
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Wichtiger Bestandteil der Schutzhundeausbildung ist Unterordnung und Kommunikation zum Hund
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Stellen und Verbellen des Schutzdiensthelfers
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Bestätigen des Verbellens, sowie Förderung von Ruhe und Vetrauen an Helfer und Hundeführer:
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Beißphasen und Bestätigung beim Helfer:
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Ein weiteres wichtiges Element: Das Bewachen des Helfers:
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Bestätigung der Bewachungsphase. Anschließend Trennphase und weiteres Bewachen.
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Das Folgende zeigt den Aufbau der Beutearbeit mit dem Helfer im Vollschutz-Anzug:
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Bewachen des Helfers im Vollschutzanzug
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Bestätigen der Bewachungsphase am Helfer
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Bewachen des Helfer von hinten
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Transport des Helfers
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Angriff auf Helfer von vorn
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Bestätigung der Bewachungsphase auf das Bein:
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Ruhe und Vertrauen zum Hundeführer
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Trennphase des Hundes und Bewachen des Helfers von hinten:
Aufbau der Zivilarbeit im Schutzdienst
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Maulkorbarbeit
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Umsetzung der Schutzdienstarbeit in die Praxisarbeit
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